Selbstliebe praktizieren – eine Lebensaufgabe!?

Aktualisiert: 25. Aug.



Liebe beginnt immer bei uns selbst


Liebe bedeutet, dass wir uns selbst so annehmen, wie wir sind. Uns als wunderbares und einzigartiges Wesen begreifen. Unsere eigene Göttlichkeit begreifen und annehmen. Uns akzeptieren und wertschätzen mit allen Licht und Schattenseiten. Aufhören andere nachahmen oder gefallen zu wollen. Aufhören unser eigenes Leid zu erschaffen.


Liebe ist der Gegenpol zur Angst.


Selbstliebe bedeutet, sich selbst so behandeln, wie du einen besonders wichtigen Menschen in deinem Leben behandeln würdest.


Die gleichen Dinge dir selbst sagen, die du einer geliebten Person sagen würdest.

Nur wenn wir uns selbst lieben können wir auch andere Menschen aufrichtig und bedingungslos lieben.


Dann können wir andere Menschen frei von Erwartungen lieben, anstatt durch sie unseren eigenen Mangel kompensieren.



Warum fällt uns das so schwer?


Dafür gibt viele Gründe und Ursachen, warum viele Selbstliebe erst lernen müssen. Die Ursachen können bewusst oder unbewusst sein. Die Gründe in der Kindheit liegen, in unbedachten Worten und Taten. Durch Eltern und andere Bezugspersonen, fehlende Bindungen, in der es an bedingungsloser Liebe gefehlt hat.



Liebe ist der Gegenpol zur Angst


Du entscheidest jeden Tag, jeden Moment, ob du die Angst oder die Liebe wählst.

Du entscheidest, ob du dich mit Schmerz, Verletzung, Verlust, deinem Drama identifizierst und zu deiner Geschichte machst. Oder ob du es als Erfahrung ansiehst, die passiert ist, sich schmerzlich angefühlt hat.


Aber diese Erfahrung bist nicht du. Solange du dich nicht mit dieser Erfahrung identifizierst und sie zu deinem Leben, zu deinem Drama machst.


Du bist so viel mehr - du bist ein wunderbarer liebevoller Mensch!

Du bist es wert geliebt zu werden und du es ist vor allem deine Aufgabe, diese Liebe nicht im Außen zu suchen sondern diese Liebe dir auch selbst zu geben!


Der Kanal der Liebe ist der Kanal der Heilung. Heilung für Verlust, Schmerz, Verletzung.


3 Praktiken für mehr Selbstliebe


1 - Eine positive Grundeinstellung zu dir selber

Beobachte die nächsten Tage ganz bewusst, wie kommunizierst du mit dir selbst kommunizierst. Kritisierst und verurteilst du dich häufig? Wie redest du mit dir, wenn etwas nicht geklappt hat? Wenn dir etwas nicht gelungen ist?


Oder bist du liebevoll und verständnisvoll mit dir?

Schreibe einen Liebesbrief an dein jüngeres Ich. An das kleine Mädchen oder den kleinen Jungen, das sich so sehr danach gesehnt hat, geliebt zu werden. Das in den Arm genommen, gesehen und gehört werden wollte.



2 - Für dich und deine Bedürfnisse einstehen

Vielleicht kennst du das. Zuallererst kümmerst du dich um die Bedürfnisse, Wünsche und Themen von anderen. Du hast immer ein offenes Ohr, nimmst dir Zeit selbst wenn du eigentlich keine Zeit hast. Verschiebst deine eigenen Pläne, damit du für eine Freundin, den Partner, die Eltern und wenn du Kinder hast natürlich für deine Kinder da sein kannst.


Verstehe mich nicht falsch, das ist wunderbar! Doch wie steht es um deine eigenen Bedürfnisse und deine Wünsche? Bist du genauso für dich da, wie du es für andere tun würdest?

Warum das so wichtig ist?

Glücklichsein ist dein Geburtsrecht! Yogi Bhajan

In dir ist ein riesiges Potenzial an Fähigkeiten, Talenten und Möglichkeiten vorhanden. Es liegt einzig an dir, für dich selbst Zeit und Prioritäten einzuräumen und für deine Bedürfnisse und dein Glück einzustehen. Nur wenn wir gut für uns sorgen können wir auch gut für andere da sein. Nur dann sind wir auch in unserer Energie.


Nehme dir bewusst jeden Tag etwas Zeit für dich selbst, anstatt immer zuallererst anderen helfen zu wollen.


Schreibe dir auf, was dich zum Strahlen bringt, was dein Herz schneller schlagen lässt. Was du dir vielleicht noch nie erlaubt oder immer wieder verschoben hast. Wenn du deine Energie veränderst wird sich dies auch auf dein Umfeld auswirken. Dein inneres Strahlen wirst du nach außen teilen und vielleicht so viel mehr geben können als du es zuvor versucht hast.



3 - Deinen Körper ehren, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen

Erlaube dir vom Kopf mit seinem fortwährenden Gedankenfluss im Körper anzukommen. Unser Geist kreiert ohne Pause wiederholende Gedankenmuster, die meist unnütz bis häufig sogar schädlich für uns sind. Negative Gedanken und Glaubenssätze manifestieren sich auf unterschiedlichen Ebenen, auch im Körper. Sie hemmen unseren Energiefluss, bilden Blockaden, stören das Hormongleichgewicht.


Erlaube dir über den Körper wieder einen liebevollen Zugang zu dir zu gewinnen. Zu dir als Teil des Göttlichen im spirituellen Sinn. Für mich ist dies nichts mit Religion zu tun.


Schreibe 10 Dinge auf, die du besonders an dir schätzt. Du kannst noch einen Schritt weiter gehen und 3 dir wichtige Menschen fragen, was sie an dir besonders schätzen.


Ehre die Göttin in dir. Beobachte und erlebe deinen Körper mit allen 5 Sinnen. Lausche und tanze zu deiner Lieblingsmusik. Lerne Bauchtanz oder kreise einfach deine Hüften. Praktiziere fließenden Yoga. Nähre deinen Körper mit wertvollem Essen. Verwöhne dich mit kostbaren Ölen, liebevollen Streicheleinheiten, gönne dir (Selbst-)Massagen. Genieße ein duftendes Blütenbad oder gebe einige Tropfen deines ätherischen Lieblingsöls ins Badewasser. Lache und flirte mit deinem Spiegelbild.


Die Anleitung zur Gesichts- Selbstmassage habe ich dir als geführte Entspannungsmemditation aufgesprochen





Lass dich bestärken und erinnern


Habe ein wenig Geduld, denn Selbstliebe kann für dich auch deine tägliche Aufgabe sein. Umso häufiger du eine neue Praxis in dein Leben integrierst, umso stärker ist ihre Wirkung.


Verbinde dich gern auch mit anderen Frauen. Im Kreis erfährst du Unterstützung, lernst mutig zu sein, lässt dich bestärken.

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Heute schließe ich mit dem Gruß aus der yogischen Tradition mit Namasté

Es bedeutet so viel wie „Ich achte und respektiere dich“ oder „Das Licht in mir sieht das Licht in dir“. Es ist ein Ausdruck von Respekt, Selbstliebe und Dankbarkeit.


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Ich freue mich von Dir zu hören! Deine Tina